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DIE TOPSEITEN |
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 Verschiedenste
Formate mit dem ganz besonderen Reiz da absolut alles real ist. Sex
und Erotik pur, vom ersten Arschfick, über M.I.L.F. bis hin zu den
versautesten Müttern die sich eindringlich mit der Sexualerziehung
ihrer Töchter beschäftigen. Besondere Erotik, die stets etwas Neues
bietet. Wähle dir einfach dein Lieblingsthema, melde Dich an und schon
kannst Du exklusive Erotik genießen. |
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oeffentlich-erniedrigt
Diese Girls stehen darauf, in der Öffentlichkeit gedemütigt zu
werden. Hier geht es einzig und alleine darum, die devoten Schlampen
richtig zu züchtigen und in der Öffentlichkeit zu erniedrigen
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fick-mich-opa
Opa Helmut der alte Sack trifft junge Muschis. Da schlendert er ganz
locker durch die Stadt und reißt kleine Teeny-Schlampen auf.
Irgendwie sind die neugierig auf Helmut und wollen probieren wie
seine alte runzelige Nudel schmeckt! Und das finden sie heraus...
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girls-brutal
Wer gehört hier wohl zum starken Geschlecht? Hier haben die Mädels
die Hosen an und den harten Umschnalldildo in der Hand. Devote
Männer werden erniedrigt und gedemütigt bis auf die Knochen und zu
Ficksklaven degradiert.
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sexy-milf
Man bezeichnet sie als Milf, reife Ladies, reife Frauen, golden
Girls, geile Mütter etc. MILF ist der Kürzel aus der
englischsprachigen Bezeichnung "Mothers I Like to fuck".
Frauen ab 40, die noch nie so geil auf Sex waren wie in diesem
reifen Alter. Feinschmecker wissen das zu geniessen...
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parkplatz-orgien
Du interessierst dich für Outdoorsex? Hier treiben es Girls und Boys
wie wild auf den Parkplätzen Deutschlands. Die Kamerateams waren vor
Ort. Einige der scharfen Fotos und Videos wurden von den
Protagonisten selbst gedreht.
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mY-Sex-Ex
Private Fotos und Videos selbst, oder von ihrem Ex hochgeladen. Lade
dir mehr als 10000+ Bilder und Videos herunter! Du hast dich sicher
schon gefragt, was passiert eigentlich mit den privaten Sex-Videos
nach der Trennung? Ganz klar, die werden ins Internet hochgeladen.
Hier bei uns.
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inzestclub
Ein heikles Thema, aber trotzdem ist Inzest hierzulande sehr
verbreitet. Hier wird es gezeigt. Mama Petra und ihr Sohn Kevin und
viele andere haben ein Geheimnis und sie wollen sich endlich outen.
Sie lieben sich und das mehr als in einer normalen Mutter-Sohn
Beziehung.
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reality-discount
1
6 Reality-Seiten für 4,99 Euro! Zugang per Handy.
Themen: Backseat Suck and Fuck, Boat Bangers, Desperate Teens, Dudes
lucky Day, Her First Anal XXX, Her First Lesbian Experience.
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reality-discount
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6 Reality-Seiten für 4,99 Euro! Zugang per Handy.
Themen: Two Feet of Black Meat, Geile Babysitter, Geldgeil, Milf total,
Rachenfotzen, Wenn Bullen bumsen.
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ps-schlampen
Mit dem richtigen Auto bekommt man jede Frau rum. Das ist Tatsache und
wir liefern den Beweis. Wir testen, welches Auto
sich besonders gut eignet um mit einem heißen Girls so richtig
Gas zu geben.
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fickklinik
Jetzt werden in der Fick-Klinik Therapieplätze vergeben und unser Dr. Placebo ist am Start und kümmert sich rührend um seine Patientinnen. Von geilem Gynosex, über Dreieraction und Lesbenszenen bis hin zu Pissorgien ist alles am Start was geil ist
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bukkake
Jetzt wird es endlich richtig feucht, um nicht zusagen richtig nass. Ein Girl, heißer Sex und Sperma in unglaublichen Mengen.
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brillencam
Ein absoluter Traum für jeden Voyeur. Spitzentechnik erlaubt jetzt endlich gefahrlose heimliche Spanner-Bilder und das sogar in der Öffentlichkeit. Versaute Pärchen am Baggersee und Sex im Auto - alles heimlich abgefilmt und direkt ins Netz gestellt.
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nuttenpreller
Der Nuttenpreller auf Tour... Nutten prellen ist ein Wahnsinnsspaß, wenn gleich auch nicht ganz ungefährlich. Aber wen kümmert es, wir sind schließlich Profis. Einfach durchficken und abzocken.
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peter
enis
Einen krankeren und perverseren Stecher haben selbst wir noch nicht gesehen... Das Pornobiz hat einen neuen Star: Peter Enis. Seht wie dieser Dreckskerl blutjunge Teenies brutal erniedrigt und durchfickt. Hier bleibt keine Körperöffnung verschont...
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maschinen-fick
Immer bereit und immer auf Hochtouren. Maschinen ficken notgeile Girls,
so dass die bald nicht mehr wissen, wo oben und unten ist, bei all der
Sexpower.
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mutter
und tochter
Inzest - es bleibt ja in der Familie. Sei dabei, wenn Mutter und Tochter
es frivol miteinander treiben.
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mallorcateens
Hier, auf der Partyinsel Mallorca, soll es passieren. Das erste Mal richtig
heißen Sex erleben und sich nach Strich und Faden vögeln lassen. Reality pur und absolut unverfälscht.
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m.i.l.f.
Reality pur! Unser Ronny zieht alle Register und quatscht einfach,
auf der
Straße, irgendwelche Muttis an. Ehe man sich versieht, legt er sie auch
schon flach und die geilen Weiber bekommen nicht genug von ihm.
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Reality
Kings
Reality Kings gehört zu den größten USA-Pornowebsites Anbieter im
Internet, welcher 26 pornografische Websites betreibt. Die Szenen,
mit einer durchschnittlichen Länge von 30 Minuten, können
unterschiedlichen Genren wie etwa MILF, Ebony und Latina zugeordnet
werden.
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Reality - Reality im Internet - Realityporn -
Reality-Show -
Reality-Soaps - Versteckte Kamera - Hidden Cams -
Living History - Scripted Reality zurück
Reality TV mit Originalmaterial im Internet
Neuerdings wird das Internet zu einer Art Fernsehen. Allerdings eine
sehr spezielle Art Fernsehen: die Realität wird direkt eingespeist,
ohne Schnitte, ohne Moderation, einfach nur das Originalmaterial.
Das gab es bisher schon, aber neu ist, daß sich plötzlich alle Welt
für diese ungefälschten Bilder interessiert. Mitte Mai wurden
Aufnahmen im Internet sichtbar, die Freier zeigten, wie sie ein
berühmtes Osloer Bordell besuchten. Per versteckter Kamera wurden
diese ohne ihr Wissen gefilmt und waren Sekunden später im Internet
zu sehen. Zwischenzeitlich stürzt der Server immer wieder ab, da
sich zu viele - bis zu 200000 täglich - für diese Bilder
interessierten (es wurde auch im norwegischen Fernsehen darüber
berichtet), aber inzwischen läuft er wieder. Eine Folge war, daß die
Einnahmen des Bordells, das sich als Massagesalon ausgibt, drastisch
gesunken sind. Die Branche sieht dunkle Wolken am Himmel, wenn sich
solche Ereignisse häufen würden. Die Anonymität gehört zum Geschäft.
Mit "Reality TV" werden im Fernsehgeschäft Sendungen bezeichnet, die
den Alltag im Ausnahmezustand zeigen oder zumindest die Gewohnheit
der Alltagsroutine durchbrechen, teils mit Originalmaterial, teils
nachgedreht wie bei "Aktenzeichen XY...ungelöst". Viele dieser
Sendungen sind gewaltzentriert, aber auch Beziehungen und
rätselhafte Phänomene sind Themen. Diese Einengung für den Begriff
soll hier aber nicht gelten. Während der Reality TV-Boom im
Fernsehen zurückgeht, RTL gibt für diese Programmform 1994 nur 0,5%
des Gesamtprogramms an, könnte sich im Internet ein Zuwachs dieses
Informationsangebotes ergeben.
Dem Einsatz von Reality TV im Internet sind keine Grenzen gesetzt.
Wo beispielsweise Schweinereien im großen Stil zu erwarten sind,
lassen sich Videokameras mit Internetanschluß installieren. Die
eingespeisten Aufnahmen lassen sich so sehr publikumswirksam
medialisieren.
Eine solche Übermittlung von Rohmaterial ist nicht besonders
ästhetisch, aber sie ist direkt, ohne Filter, ohne Manipulation.
Jeder kann sich ein eigenes Bild machen und ist nicht auf Quellen
wie CNN angewiesen, der während des Golfkrieges die Informationen
über den Krieg strategisch und nach Gusto der US-amerikanischen
Regierung streute und die öffentliche Meinung so stark beeinflußte.
Das Internet scheint das richtige Medium für derartige
Live-Übertragungen aus unserer geographischen Welt in die digitale
Welt zu sein. Hier ist die Öffentlichkeit, die auch Notiz von recht
lokalen Ereignissen nimmt und die für eine globale Verbreitung in
kürzester Zeit sorgt. Eine zumindest partielle Verbreitung über die
traditionellen Medien bleibt nicht aus und sorgt, wie in der Osloer
Freier-Dekouvrierung, für erhebliches Feedback in der geographischen
Umgebung.
Reality Kings
Reality Kings ist ein von dem Unternehmen RK Netmedia Inc.
betriebenes Network, das 26 kostenpflichtige pornografische Websites
betreibt, das sogenannte Reality Kings Network. Das Unternehmen
besteht seit 2000.
Die Websites enthalten zur Zeit 4.810 Sexszenen mit 6.726
Darstellerinnen, was derzeit 3.848 Stunden Filmmaterial entspricht.
Daneben sind 1.765.270 Fotos erhältlich. Reality Kings zählt damit
neben Brazzers und Bangbros zu den größten Pornowebsites im
Internet.
Zu den bekanntesten und erfolgreichsten Reality Kings Websites
zählen MILFHunter.com, MoneyTalks.com und MikesApartment.com. Die
über die Websites anseh- und im Format MPEG oder Windows Media
herunterladbaren Szenen, mit einer durchschnittlichen Länge von 30
Minuten, können unterschiedlichen Genren wie etwa MILF, Ebony und
Latina zugeordnet werden.
DVD's
Die Szenen der Genre-orientierten Websites werden mittlerweile
aufgrund des großen Erfolgs auch als Sammlungen auf DVD
herausgebracht, die den gleichen Titel der jeweiligen Website
tragen, beispielsweise:
- MILF Hunter Vol. 1–10 (2005–2009),
- Mike in Brazil Vol. 1–7 (2006–2009),
- 8th Street Latinas Vol. 1–8 (2006–2009),
- Money Talks (2008),
- Round and Brown Vol. 1–9 (2006–2009),
- Big Naturals Vol. 1–9 (2006–2009)
- Big Tits Boss Vol. 1–5 (2007–2009)
- We Live Together Vol. 1–7 (2004–2009)
- Extreme Assess Vol. 1–6 (2006–2009)
- MILF Next Door Vol. 1–6 (2006–2009)
- First Time Auditions Vol. 1–7 (2006–2009)
- Cum Fiesta Vol. 1–9 (2006–2009).
Rankings
Alexa Internet führt die Website realitykings.com mit dem Rank 200
unter den Top 500 aller Websites weltweit nach Seitenaufrufen.
Darstellerinnen
Bekannte Darstellerinnen des Networks sind: Gina Lynn, Shyla Stylez,
Gianna Michaels, Ashlynn Brooke, Amy Ried, Eva Angelina, Carmella
Bing, Nikki Benz, Kristal Summers, Brianna Love, Mia Rose, Taylor
Rain, Lisa Ann, Jada Fire, Katja Kassin, Sandra Romain, Brooke
Haven, Lisa Sparxxx, Claire Dames, Priya Rai, Tory Lane, Alexis
Texas, Carmen Kinsley, Rachel Starr und Puma Swede.
Sponsoring
Reality Kings ist auch als Sponsor für den Mixed Martial
Arts-Kämpfer Kimbo Slice bekannt. Im Vorfeld des Kampfes von Slice
gegen James Thompson am 31. Mai 2008, der auf CBS gezeigt wurde,
wurde Reality Kings nicht als Sponsor zugelassen. Grund hierfür war
die Eigenschaft von CBS als Primetime-Fernsehsender. Kimbo Slice
arbeitete auch als Bodyguard für RK Netmedia, der Firma hinter
Reality Kings.
Reality-TV
Als Reality-TV (deutsch: Realitätsfernsehen) bezeichnet man ein
Genre von Fernsehprogrammen, in denen vorgeblich oder tatsächlich
versucht wird, die Wirklichkeit abzubilden. Geschieht dies in Form
einer Show, so spricht man von einer Reality-Show.
Definitionen
Der Begriff Reality TV stammt aus den Vereinigten Staaten und wurde
zunächst lediglich für nachgestellte Geschichten verwendet, die auf
einem wahren Ereignis beruhen. Diese Definition erwies sich jedoch
als unbefriedigend, wenn sich der Begriff Realitätsfernsehen nur auf
nachgestellte Wirklichkeiten beschränkt. Nicht jede Sendung, die
Realität abbildet, gehöre zum Reality TV. Grimm definiert das
Realitätsfernsehen als eine Programmform, „die mit dem Anspruch
auftritt, Realitäten im Sinne der alltäglichen Lebenswelt anhand von
Ereignissen darzustellen, die das Gewohnte der Alltagroutine
durchbrechen“. Zur Lebenswelt eines Individuums zähle insbesondere
wiederkehrende Erfahrungen in Beruf und Familie. Dazu zählen auch
einmalige Erlebnisse wie Heirat, Geburt, Krankheit oder Tod. Im
Mittelpunkt eines Reality-TV-Programms stehen genau diese
Erlebnisse, welche im Gegensatz zur Alltagswelt stehen. Das
Realitätsfernsehen präsentiere nicht die Wirklichkeit als Ganzes,
sondern zeigt den Alltag in Ausnahmesituationen.
Klaus/Lücke definierten Realitätsfernsehen: „Mit dem Begriff
„Reality TV“ bezeichnen wir eine im deutschen Fernsehen verstärkt
seit Beginn der 90er Jahre verbreitete Fernsehgattung, die in ihrer
Form Elemente mehrerer anderer Gattungen, wie der Serie und der
Dokumentation, aufweist“. Angela Keppler unterscheidet zwischen dem
narrativen Realitätsfernsehen und dem performativen
Realitätsfernsehen. Beim performativen Realitätsfernsehen handelt es
sich „um Unterhaltungssendungen, die sich zur Bühne herausgehobener
Aktionen machen, mit denen gleichwohl direkt oder konkret in die
Alltagswirklichkeit der Menschen eingegriffen wird“. Beim narrativen
Realitätsfernsehen werden die „Zuschauer mit der authentischen oder
nachgestellten Wiedergabe tatsächlicher Katastrophen unterhalten“.
Wegener charakterisisert Reality-TV-Sendungen Mitte der 1990er
Jahre, dessen gemeinsame Basis tatsächliche Ereignisse sind, die
nachgestellt werden oder von Augenzeugen durch Videoaufnahmen
aufgezeichnet werden. Die Aufteilung der Sendung in einzelne
Fragmente sei ein gemeinsames Merkmal des Genres Reality TV. Dabei
werden die Abschnitte zwischen den Beiträgen vom Moderator
eingeleitet, verbunden oder zusammengefasst um den Zuschauer durch
die Sendung zu führen.
Weiter weisen nach Wegener die Sendungen des Realitätsfernsehens
folgende Merkmale auf:
- Realereignisse werden entweder wirklichkeitsgetreu nachgestellt
oder durch originales Filmmaterial dokumentiert.
- Die Ereignisse haben in erster Linie keinen (oder nur selten)
unmittelbaren Bezug zu aktuellen, gesellschaftlich-relevanten
Themen.
- Die Ereignisse zeigen im Wesentlichen Personen, die entweder
psychische und/oder physische Gewalt ausüben und/oder erleiden.
- Die einzelnen Beiträge thematisieren verschiedene Ereignisse, die
in keinem unmittelbaren Zusammenhang miteinander stehen.
Generelle Charakteristika
Reality-TV bezeichnet heute eine große Bandbreite von Formaten, die
sehr verschieden sind. Dennoch gibt es einige Charakteristika, die
für fast alle Formate gelten.
- Die Ausstrahlung ist meist regelmäßig in Form einer Serie und
mindestens einmal in der Woche, so dass beim Zuschauer ein Eindruck
der Kontinuität entsteht.
- Es wird versucht, Situationen zu forcieren, die für den Zuschauer
attraktiv sind, beispielsweise Gefühlsausbrüche bei normalen
Personen oder etwa die Verhinderung eines spektakulären Verbrechens
durch die Polizei. Diese Situationen sollen ohne Schauspielerei
eintreten, stattdessen wird durch die Auswahl von Person, Situation
und Drehort der gewünschte Effekt herbeigeführt. Beispiel sind etwa
die Freudenausbrüche nach dem Erhalt eines umgebauten Hauses oder
Autos oder einer erfolgreichen Schönheitsoperation.
- Beim Zusammenschnitt der Szenen werden dramaturgische Mittel
eingesetzt, wie etwa Untermalung mit Hintergrundmusik. Eine Stimme
aus dem Off wird meist bewusst nicht oder nur in Zwischensequenzen
eingesetzt, um den Effekt der „Wirklichkeit“, des „Dabeiseins“ zu
betonen.
Die Abgrenzung von Reality-TV zu herkömmlichen
Dokumentationssendungen ist schwierig, auch Spielshows haben häufig
Reality-Elemente. Gemeinhin wird dann von Reality-TV gesprochen,
wenn sich die Kamera zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten
Ort befindet und dort alle vorkommenden Situationen filmt, während
bei herkömmlichen Dokumentationen spezielle Situationen gezielt
gefilmt und zusammengeschnitten werden. Auch Reality-TV-Sendungen
werden geschnitten und vor der Ausstrahlung zusammengefasst, das
Filmen der Situationen selbst geschieht jedoch auf zufällige Weise,
es gibt kein Drehbuch und im Normalfall kein Schauspiel.
Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Während eine herkömmliche
Dokumentation über die Arbeit der Polizei auf gezielt gefilmte
Aufnahmen spezieller Situationen zurückgreift, begleitet in einer
Reality-TV-Serie im Stil von COPS die Kamera die Polizei
typischerweise bei ihrer täglichen Arbeit, so dass der Zufall eine
große Rolle beim Eintreten der Situationen spielt. Häufig wird
Reality-TV in Form einer Serie ausgestrahlt, bei der die Kamera
jedes Mal auf die gleiche Art filmt.
In der Umgangssprache wird der Ausdruck Reality-TV vor allem für
Ausprägungen nach etwa 1990 verwendet, als Reality-TV-Formate einen
langhaltenden Aufschwung mit einem Höhepunkt um 2000 erlebten, der
bis heute andauert. Frühere Formen, wie etwa die Versteckte Kamera,
gehören jedoch ebenfalls strenggenommen zum Genre.
Geschichte
Reality-TV hat seine Ursprünge in den 1940er Jahren. Die
US-amerikanische Sendung Candid Camera filmte schon 1948 die
Reaktionen von normalen Passanten auf Gags. In den 1950er Jahren
entstand eine weite Palette von Spiel- und Wettbewerbsshows,
darunter die ersten Talent- oder Castingshows, deren Gewinner
bereits zu nationalen Berühmtheiten wurden (Miss America). Die erste
Reality-Show im modernen Sinne war An American Family (1973), in der
der Weg einer normalen Familie durch eine Scheidung gezeigt wurde.
Ab Ende der 80er-Jahre wurden die Formate erfunden, die bis heute
die Reality-Shows prägen. COPS (1989) zeigte Polizisten bei der
Arbeit und war damit der Urahn aller Reality-Shows im
dokumentarischen Stil. Die niederländische Show Nummer 28 (1991) war
die erste, in der Unbekannte für eine gewisse Zeit in eine
künstliche Umgebung (ein Haus mit der Nummer 28) gesteckt und dabei
gefilmt wurden. Das Konzept wurde 1992 in der Show The Real World
von MTV aufgegriffen, die bis heute international erfolgreich ist.
Mit Changing Rooms wurde 1996 im britischen Fernsehen das Konzept
eingeführt, in einer Show Wohnräume von einer Gruppe gefilmter
Personen verändern zu lassen, dieses Konzept wurde später durch
Sendungen wie Queer Eye for the Straight Guy und Pimp my Ride
weiterentwickelt. 1997 wurde in Schweden mit Expedition Robinson (in
den USA als Survivor und in Deutschland als Gestrandet bekannt) die
erste Reality-Gameshow gezeigt, in der die Protagonisten, unbekannte
normale Personen, gegeneinander in einem Wettbewerb um die
Publikumsgunst antreten, während sie gefilmt werden. Dieses Konzept
wurde 1999 von Big Brother, der bis heute wohl erfolgreichsten
Reality-Show, in einem häuslichen Ambiente aufgegriffen. Im selben
Jahr kam es zu einer Renaissance der Castingshows (Popstars, später
auch Deutschland sucht den Superstar).
Aktuell ist eine Radikalisierung zu beobachten. Besonders in den USA
treibt der Kampf um Einschaltquoten die Sender zu immer bizarreren
Ideen. Zuletzt wurden Schönheitsoperationen vor der Kamera
durchgeführt, welche sich die teilnehmenden Kandidatinnen gewünscht
hatten. Anschließend konnten dann die Zuschauer bestimmen, wer die
„Schönste“ war. In Japan sind extremere Formate schon länger populär
und entsprechend radikaler. So gab es dort z.B. Sendungen, in denen
junge Männer in Südafrika ausgesetzt wurden und dabei gefilmt
wurden, wie sie nach Skandinavien trampen mussten, um ihr
Heimflugticket abzuholen.
In Deutschland gab es Ende 2009 mehr als 60 Sendungen pro Woche, die
dem Genre zugerechnet werden. Grund für den Erfolg sind günstige
Produktionskosten im Verhältnis guter Einschaltquoten. Aufgrund der
Anzahl der Sendungen, einen zunehmenden Mangel an Protagonisten
sowie einen Bedarf an steigender Dramatisierung werden vermehrt
Schauspieler in sogenannten Scripted-Reality-Formaten eingesetzt.
Typen
Es gibt zahlreiche Unterformen des Reality-TV, die bekanntesten sind
Reality-Soaps oder das sogenannte Docutainment (COPS, The Real
World) und Reality-Spielshows (Big Brother).
Reality-Soaps
In Reality-Soaps wird das Element des Reality-TV genutzt, um
bestimmte Situationen zu dokumentieren. Dies ist meist entweder das
alltägliche Leben von Personen (z. B. The Real World, The Osbournes,
The Hills) oder die Arbeit von Berufsgruppen (COPS, Die Super
Nanny).
Reality-Spielshows
In Reality-Spielshows werden die Spieler entweder rund um die Uhr
oder zu bestimmten Tageszeiten permanent gefilmt. Bei einigen dieser
Shows geht es darum, einen hohen Stand in der Publikumsgunst oder
bei den anderen Teilnehmern zu erwerben, wie in Big Brother und den
meisten Reality-Datingshows (Der Bachelor). In anderen Shows muss
ein bestimmtes Ziel erfüllt werden und der Fortschritt wird entweder
gemessen oder von einer Jury bewertet (Diät-Duell). Beide
Spielformen werden häufig kombiniert, wie beispielsweise in
Reality-Castingshows (Popstars, Fame Academy), in denen sowohl eine
Jury als auch die Zuschauer über den Verbleib im Programm
entscheiden.
Reality-Spielshows waren bei ihrem Erscheinen in der zweiten Hälfte
der 1990er Jahre ethisch umstritten, da mit der Teilnahme an einer
solchen Show im Normalfall der komplette Verlust der Privatsphäre
mit einher geht. Eine hypothetische, bisher noch nicht realisierte
Extremform dieses Problem wird im Film The Truman Show (1998)
beschrieben, bei der eine Person von der Geburt an ohne sein Wissen
in einer Reality-Show mitspielt. Im Jahr 2006 gab es jedoch Pläne,
im Format Big Brother in Deutschland die Geburt eines Babys und
dessen erste Monate zu dokumentieren, was sich an dieses Szenario
bereits stark annähert. Diese Pläne wurden jedoch bisher nicht
realisiert.
Versteckte Kamera
Die versteckte Kamera ist die älteste Ausprägungsform des Genres und
existiert bereits seit Ende der 1940er Jahre (Candid Camera). Hier
wird eine oder mehrere Personen ohne deren Wissen bei einer
bestimmten Situation gefilmt, die vorher arrangiert wurde. Um
rechtlichen Problemen (Schutz der Privatsphäre) vorzubeugen, werden
die Sequenzen nur dann gesendet, wenn das „Opfer“ nachträglich der
Ausstrahlung zustimmt.
Künstlich erzeugte Situationen
Verwandt mit der versteckten Kamera ist ein Genre des Reality-TV, in
dem künstliche Situationen erzeugt werden, in denen Schauspieler
wichtige Parts übernehmen. Die Protagonisten wissen dabei, dass sie
gefilmt werden, jedoch werden von den Schauspielern Situationen
erzeugt, die sie überraschen sollen. Solche Sendungen haben oft
einen humoristischen Hintergrund. Ein bekanntes Beispiel ist die
britische Da Ali G Show, in der die Charaktere Ali G, Borat und
Bruno die Aufnahme einer Dokumentationssendung in sogenannten
Mockumentarys fingieren, auch wenn das eigentliche Ziel das
Aufzeichnen der natürlichen Reaktionen der gefilmten Personen ist.
Auch in einigen Ausprägungen des Formats Big Brother wurden
Schauspieler integriert (in Deutschland etwa in der zweiten und
dritten Staffel), um Konflikte zu provozieren.
Eine andere Form ist das Drehen mit versteckter Kamera ohne Wissen
des Protagonisten, welche etwa in der umstrittenen Sendung Tatort
Internet angewandt wird. Hierbei provoziert ein Schauspieler eine
tatsächliche oder vermeintliche strafbare Handlung.
Selbstverbesserungs- und Hilfeshows
In Selbstverbesserungs-Shows (engl. makeover shows), einer Variante
der Reality-Soap, wird eine Person dabei gefilmt, wie sie sich
selbst oder ihre Umgebung verbessert. Entweder wird die Verbesserung
von Laien (Beispiel: Changing Rooms, in dem Zimmer umgestaltet
werden), oder von Experten ausgeführt, wie im Fall von diversen
Shows, in denen sich die Protagonisten Gesichts- oder anderen
Schönheitsoperationen unterziehen. Eine spätere Entwicklung waren
sogenannte Help- oder Coaching-Formate (Emotainment), in denen
Prominente oder Halbprominente in Not geratenen Menschen in der
Bewältigung ihres Alltags helfen sollen. Sie reichen von
Erziehungshilfen (Die Super Nanny), Ehe-, Ernährungs-, Gesundheits-
oder Schuldenberatung bis zu Arbeits- oder Ausbildungssuche sowie
andere Themen. Sie sind ebenfalls umstritten.
Living History
Das Format Living History orientiert sich an Vorbilder wie
Reenactment. In Deutschland wurde vor allem Schwarzwaldhaus 1902 und
ähnliche Sendungen insbesondere der öffentlich-rechtlichen
Fernsehsender bekannt. In der nach dem britischen Vorbild 1900 House
produzierten und mit dem Grimmepreis ausgezeichneten Serie, sollte
eine Familie einen Bauernhof unter den Bedingungen der vorletzten
Jahrhundertwende bewirtschaften. Ebenso wurde für eine Vorabendserie
in einem ostelbischen Gutshaus um 1900 geworben. Das meist
wissenschaftlich begleitete Format fand Fortsetzung in Sendungen wie
Die Bräuteschule 1958 oder Steinzeit – Das Experiment.
Verwandte Formate
Verwandt mit Reality-TV sind viele Formate, in denen natürliche
Reaktionen von Personen in einem traditionellen Setting provoziert
werden. Hier sind vor allem die Talkshows der 90er Jahre zu nennen,
in denen persönliche Probleme der Protagonisten angesprochen und
damit echte Gefühlsausbrüche provoziert werden sollen. Auch moderne
Reality-Shows wie Jackass sowie die meisten Castingshows sind mit
Reality-TV verwandt, da auch hier natürliche Reaktionen der
Protagonisten provoziert werden.
Scripted Reality (Pseudo-Reality-TV)
Scripted Reality ist ein Genre, in dem eine Reality-Show vorgegeben
wird, die Szenen jedoch von Schauspielern gedreht werden. Solche
Shows unterscheiden sich von ihrer Machart her kaum von
traditionellen Theatersendungen oder Fernsehserien, jedoch werden
scheinbar alltägliche Situationen als Thema gewählt. Im
deutschsprachigen Raum sind hier vor allem die Gerichtsshows zu
nennen, in denen eine Gerichtsverhandlung simuliert wird. Auch das
Doku-Drama, in dem fiktive oder wahre Situationen von Schauspielern
oder den wirklichen Protagonisten nachgespielt werden, gehört in
diese Gruppe.
International erhielt vor allem die umstrittene De Grote Donorshow
eines niederländischen Senders Aufsehen, bei der täuschend echt eine
Transplantation als Reality-Spielshow inszeniert wurde, die sich im
Nachhinein aber als geschauspielert entpuppte.
Ethische Aspekte
Besonders bei Reality-Gameshows gab es zu Beginn Kontroversen, ob
diese mit den Menschenrechten vereinbar seien. Die Teilnehmer
solcher Sendungen geben in der Regel ihre gesamte Privatsphäre
während der Laufzeit der Show auf. Die beiden ersten erfolgreichen
Formate dieser Art - Expedition Robinson (1997) und Big Brother
(1999) - ernten bis heute viel Kritik, dennoch haben sie sich in der
Fernsehlandschaft inzwischen als Genre etabliert. Die Sendeanstalten
sichern sich durch Einverständniserklärungen der Teilnehmer ab, so
dass rechtliche Schritte gegen solche Formate kaum möglich sind.
In einem Fall entschied in Italien am 12. Mai 2009 das oberste
Gericht, die Corte Suprema di Cassazione, dass eine offensive
verbale Äußerung unter Reality-Show-Teilnehmern keine Diffamierung
bzw. Ehrverletzung darstellt. Das oberste Gericht stellte fest, dass
Reality-Shows sich durch gesuchte und gewollte verbale
Auseinandersetzungen charakterisieren und Reality-Show-Teilnehmer
sich dessen auch bewusst seien.
Kritik
Im Allgemeinen haben einige Formate einen zweifelhaften Ruf, da sie
z. T. belanglose Themen aufgreifen oder billig produziert sind.
Kritiker meinen außerdem, dass die Formate lediglich den Voyeurismus
des Zusehers fördern, und die beteiligten Personen durch die ihnen
plötzlich zuteil werdende Aufmerksamkeit psychisch geschädigt werden
könnten. Medienwissenschaftler sprechen auch vom sogenannten
Affektfernsehen.
Ein weiterer, wesentlicher Kritikpunkt ist der Einfluss dieser
Formate auf die Rezipienten, denen suggeriert wird, dass jeder die
Möglichkeit hat, aus der Anonymität einer gesichtslosen
Massengesellschaft herauszutreten. Dabei wird natürlich ausgelassen,
in welchem Verhältnis die „Stars von Nebenan“ zu der
Produktionsfirma stehen, die weniger den Menschen als vielmehr das
Produkt sieht. Das Argument der Sender zur offensichtlichen
Banalität oder Brutalität dieser Formate ist der Verweis darauf,
dass die Zuschauer selbst entscheiden sollen, was sie sehen wollen
und was nicht. Was allen diesen Sendungen gemein ist, ist das
weitgehende Fehlen einer Metaebene, einer Reflexion des
Beobachtet-werdens, denn nur so lässt sich die vorgetäuschte
Authentizität aufrechterhalten.
Der Erfolg des TV-Konzeptes verdeutlicht eine Veränderung der
Wahrnehmung sowohl seiner Selbst als auch Anderer durch
Protagonisten wie auch Zuschauer. Der Verlust der Privat- oder
Intimsphäre wird zugunsten einer, wenn auch kurzen, Popularität in
Kauf genommen oder gar nicht als solche empfunden. Es wird deutlich
in welcher Form Fernsehen den Maßstab für gesellschaftlichen oder
persönlichen Erfolg bestimmt. Erfolg definiert sich über den
erlangten Grad an Popularität und nicht mehr über klassische
Erfolgskriterien wie zum Beispiel berufliche, kulturelle oder
wissenschaftliche Leistungen.
Der Zürcher Kommunikations- und Medienpsychologe Daniel Süss sagte
zum Erfolg dieser Formate: „Emotionalisierende Sendungen lenken ab
vom oft eintönigen Alltag und erlauben, sich auf andere Schicksale
einzulassen, ohne Verbindlichkeiten einzugehen. Die Formate wecken
starke Emotionen, sei es Anteilnahme, Überraschung, Schadenfreude
oder Empörung.“
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